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"Unglaublich aber wahr!" - Areligiöse Traditionen in Indien

Dienstag, 27. Juni 2017, Vortrag

Veranstalter: Deutsch-Indische Gesellschaft Köln/Bonn in Zusammenarbeit mit der Karl Rahner Akademie und dem Institut für Südasien- und Südostasien-Studien (SASOA) der Universität zu Köln

19.00 Uhr in der Karl Rahner Akademie,
Jabachstraße 4-8, 50 676 Köln
(2 Minuten Fußweg vom Rautenstrauch-Joest-Museum)

Indien in Vergangenheit und Gegenwart wird vielfach mit den Begriffen Religion und Spiritualität assoziiert, den Weltreligionen Hinduismus und Buddhismus, den heiligen Kühen, Yoga, Meditation und Wiedergeburt. Es wird kaum zur Kenntnis genommen, dass in indischen Quellen aller Epochen Spuren von areligiösen Traditionen existieren und auch heute areligiöse beziehungsweise rationalistische Gruppen aktiv sind.

Es wird kaum zur Kenntnis genommen, dass in indischen Quellen aller Epochen Spuren von areligiösen Traditionen existieren und auch heute areligiöse beziehungsweise rationalistische Gruppen aktiv sind.

In der Antike und dem Mittelalter waren dies die sogenannten "Verneiner" (Sanskrit: nastika) und die "auf das Diesseits Bezogenen" (Sanskrit: lokayata), die wir nur aus Polemiken ihrer religiösen Konkurrenten kennen.

Beispiele aus der Moderne sind die "Selbst-Respekt-Bewegung" (Tamil: cuyamariyatai iyakkam) und die "Dravidische Partei" (Tamil: tiravita kalakam) in Südindien sowie die "Gemeinschaft zur Ausrottung blinden Glaubens" (Hindi: andhasraddha nirmulan samiti) in Nordindien.

Dieser Vortrag von Sven Wortmann M.A. (Universität zu Köln, Südasien- und Südostasien-Studien) soll die Geschichte dieser Gruppen nachzeichnen und somit zu einem differenzierteren Bild der indischen Geistesgeschichte beitragen.

(Das Bild oben rechts zeigt: E.V. Ramasamy "Periyar", Gründer der "Selbst-Respekt-Bewegung", zerschlägt eine Götterfigur.)

Eintritt: 7,50 €, ermäßigt 6 €

Hinweis: Um 18 Uhr Eröffnung der Ausstellung im Foyer der Akademie.

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